Die Olympischen Winterspiele 2026 haben in der Schweizer Medienlandschaft eine aussergewöhnlich hohe Resonanz ausgelöst. Eine aktuelle Analyse der Landau Media Schweiz AG zeigt: 18’600 Beiträge in relevanten Schweizer Print- und Online-Medien generierten eine Reichweite von 4,1 Milliarden Kontakten sowie einen Werbegegenwert von rund 120 Millionen CHF.
Schweizer Rekord – sportlich und medial
Mit 23 Medaillen stellte das Team von Swiss Olympic einen neuen Allzeitrekord auf und belegte Rang 8 im Medaillenspiegel – noch vor Österreich und direkt hinter Schweden. 175 Schweizer Athlet:innen traten in 14 von 16 Disziplinen an.
Besonders deutlich zeigt sich in der Medienauswertung: Ski Alpin ist der klare Resonanztreiber. 35,6 Prozent der gesamten Berichterstattung entfielen auf Ski Alpin, weitere 13,6 Prozent auf Ski Freestyle. Damit vereinten diese beiden Disziplinen fast die Hälfte der gesamten medialen Aufmerksamkeit – und waren gleichzeitig für 14 der 23 Schweizer Medaillen verantwortlich.
Weitere stark beachtete Sportarten waren Eishockey (Männer), Curling sowie Ski-Langlauf – zusammen mit über 26 Prozent Anteil an der Gesamtberichterstattung.
Medienranking: Franjo von Allmen an der Spitze
Besonders im Fokus der Schweizer Medien stand Franjo von Allmen. Mit drei Goldmedaillen war er nicht nur erfolgreichster Athlet des Schweizer Teams, sondern führt auch das Medienranking der Landau Media Schweiz AG an.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Marco Odermatt und Loïc Meillard, die ebenfalls jeweils drei Medaillen gewannen.
Auch beim Anzeigeäquivalenzwert (AEV) bleibt die Reihenfolge stabil:
- Franjo von Allmen: 30,6 Mio. CHF
- Marco Odermatt: 30,2 Mio. CHF
Unter den Top 10 der medial präsentesten Athlet:innen finden sich nahezu ausschliesslich Ski-Alpin-Sportler:innen. Ergänzt wird das Ranking durch Mathilde Gremaud (Ski Freestyle) und Yannick Schwaller (Curling).
Instagram als Reichweiten-Booster
Neben der klassischen Medienberichterstattung analysierte Landau Media auch die Instagram-Präsenzen ausgewählter Athlet:innen. Mit über 626’000 Followern verfügt Marco Odermatt über die grösste Community im Team, gefolgt von Franjo von Allmen und Wendy Holdener.
Das stärkste Follower-Wachstum während der Spiele verzeichnete erneut Franjo von Allmen (+110’000). Dahinter folgen Marco Odermatt (+40’000) und Mathilde Gremaud (+35’000).
Auffällig sind auch Entwicklungen jenseits der absoluten Reichweite: Jonas Hasler erzielte mit 87 Prozent die höchste Interaktionsrate im Team, während Isabelle Loetscher mit durchschnittlich 2,5 Posts pro Tag die höchste Aktivität aufwies.
Sportlicher Erfolg multipliziert mediale Wirkung

Die Analyse zeigt eindrücklich, wie stark sportlicher Erfolg und mediale Resonanz miteinander verknüpft sind. Disziplinen mit hoher Medaillenausbeute dominieren nicht nur die Schlagzeilen, sondern erzielen auch signifikante Reichweiten- und Werbewerteffekte. Gleichzeitig unterstreicht die Instagram-Analyse, wie sehr Grossereignisse als Wachstumstreiber für persönliche Marken wirken. Für Unternehmen, Sponsoren und Verbände liefern diese Erkenntnisse wertvolle Entscheidungsgrundlagen – von der Sponsoringstrategie bis zur Kommunikationsplanung.
Analyse-Design
Basis: Beobachtet wurden die Olympischen Winterspiele im Zusammenhang mit den jeweiligen Sportarten sowie den Schweizer Athlet:innen in den Top Schweizer Print- und Online-Medien im Zeitraum vom 04.02.-23.02.2026.
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